4. PHILHARMONISCHES KONZERT

Über die Veranstaltung

Veranstalter: Theater Ulm

Joseph Haydn 101. Sinfonie, D-Dur – »Die Uhr« Robert Schumann Ouvertüre, Scherzo und Finale Johannes Brahms 1. Sinfonie, c-Moll, op. 68 Er gilt als ›Vater‹ der Sinfonie als wichtigster Gattung im Bereich der Orchestermusik: Joseph Haydn. Von seinen über einhundert Sinfonien sind es vor allen Dingen die späten »Londoner Sinfonien«, die weit über ihre Zeit hinausweisen. Die »101. Sinfonie« mit dem irreführenden Beinamen »Die Uhr«, der nicht von Haydn selbst stammt, ahnt bei aller klassischen Form bereits die sinfonische Sprache eines Ludwig van Beethoven voraus, der im 18. Jahrhundert zum übermächtigen Meister der Gattung werden sollte. Nach Beethovens Sinfonien kann eigentlich nichts Neues kommen: So sieht es zumindest Johannes Brahms, der jahrelang mit einer ersten Sinfonie ringt. Es dauert dann auch vierzehn Jahre, bis die »1. Sinfonie« im November 1876 ihre Uraufführung erlebt. Der pathetisch-monumentale Klang mag zwar noch von Beethoven inspiriert sein, aber die musikalische Ausführung ist unverwechselbarer Brahms. Robert Schumann geht mit dem Erbe Haydns und Beethovens wesentlich unbekümmerter um: Nach dem überwältigenden Erfolg seiner »1. Sinfonie« entwirft er 1841 eine Sinfonie im Miniaturformat, die zunächst unter dem verniedlichenden Arbeitstitel »Symphonette« rangiert. Am Ende steht dann der spielerische Titel »Ouvertüre, Scherzo und Finale« – ein Dreisätzer, der die kunstvolle Leichtigkeit Haydns mit der zeitgenössischen Romantik in Einklang bringt. Mit ERICH WÄCHTER leitet ein renommierter Gastdirigent das Philharmonische Orchester. Nach Studium in Berlin und Tätigkeit als 1. Kapellmeister u.a. in Mannheim prägte er durch jeweils langjähriges Wirken als Generalmusikdirektor die Orchester am Theater Lübeck und am Landestheater Detmold sowie an der Oper Sofia. Er gastierte u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Hamburg, dem Nationaltheater München, den Opernhäusern Zürich, Stockholm, Oslo und Wien sowie bei vielen großen Konzertorchestern.

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