Ausstellung Bauhaus Ulm: Von Peterhans bis Maldonado

Über die Veranstaltung

Veranstalter: Museum Ulm

100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses blickt das HfG-Archiv auf die Jahre zwischen 1953 und 1958. In dieser Zeit war die Grundlehre an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) geprägt von pädagogischen Ideen, die das Bauhaus für seinen Vorkurs entwickelt hatte. Max Bill, Mitbegründer und Architekt des Hochschulgebäudes, war es mit Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher gelungen, die ehemaligen Bauhäusler Walter Peterhans, Josef Albers, Helene Nonné-Schmidt und Johannes Itten als Dozenten für die HfG Ulm zu gewinnen. Bald zeichnete sich ab, dass die jüngeren Dozenten eine Bauhaus-Nachfolge ablehnten. Das gilt auch für die Grundlehre, für die Tomás Maldonado eine Visuelle Methodik konzipierte. Der Bestand des HfG-Archivs an Grundlehre-Arbeiten ist weltweit einmalig. Zum Bauhaus-Jubiläum präsentiert es daraus eine großzügige Auswahl, ergänzt um Dokumente, Fotografien und Modelle, die Methoden und Ziele dieses für viele entscheidenden Ausbildungsjahrs veranschaulicht. Laufzeit: 28 Juni bis 13. Oktober 2019 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr, Donnerstag 11-20 Uhr (außer Feiertag) Eintritt: 4,50 Euro / 3,50 Euro ermäßigt

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