Lesung mit Andreas Hock: I think I spider

Über die Veranstaltung

Sprache ist das wohl wichtigste Mittel in der Politik, insbesondere in Demokratien, die vom Dialog und dem Informationsaustausch leben. Doch die Sprache kann dabei nicht nur demagogisch missbraucht werden, manchmal wird sie selbst zum Opfer derer, die sie verwenden. Überall wird unser Deutsch durch Anglizismen verunstaltet. Selbst Politik und Medien fallen auf das allgegenwärtige Denglisch herein – und verunstalten damit eine Sprache, die einst als Ausdrucksweise der Dichter und Denker galt. Gedichtet wird zwar auch heute noch, nur eben nicht mehr so viel gedacht. Und das gilt leider auch für andere Kommunikationsformen: Wir ersetzen ganze Dialoge durch gelbe Gesichter, unterziehen jeden Halbsatz einer übervorsichtigen Political Correctness und legen mehr Augenmerk auf vermeintliche Gendergerechtigkeit statt auf korrekten Satzbau. Bestsellerautor und Sprachkritiker Andreas Hock („Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?“) macht sich auf eine humorvolle und nachdenkliche Reise in unsere sprachlichen Niederungen. Veranstalter: Friedrich-Naumann-Stiftung

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