Requiem

Über die Veranstaltung

Veranstalter: Stadthaus Ulm

Am 27. Januar 1945, vor nunmehr 75 Jahren, wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit - der Ort, der für Morde und Greueltaten an Millionen Menschen durch die Nationalsozialisten steht wie kein anderer. Vor 80 Jahren, im Januar 1940, begannen im nahen Grafeneck auf der Schwäbischen Alb die so genannten Euthanasie-Morde an Menschen mit psychischen oder körperlichen Einschränkungen. Andere mussten sich einer Zwangssterilisation unterziehen. Zum Gedenken an die Opfer gestalten das Vocal-Ensemble Hochwang unter der Leitung von Verena Schwarz und der Organist der Wengenkirche, Dr. Andreas Weil, auf Einladung des Arbeitskreises 27. Januar ein Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, Max Reger, Rudolf Mauersberger, Herbert Howells und Arvo Pärt. Die Künstlerin Marianne Hollenstein visualisiert die Namen der Opfer der Euthanasie-Morde. Dieser Abend ist Teil des Programms zur Enthüllung des Erinnerungszeichens für die Opfer NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morde am Ulmer Justizgebäude, die am 27. Oktober 2019 stattfand.

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