Ulmer Bluesherbst: Lindsay Beaver

Über die Veranstaltung

Sie singt mit der Power von Bluesladies wie Koko Taylor oder Big Mama Thornton. In den ruhigen Momenten ihrer Musik hört man dann aber auch das Erbe von Billie Holiday oder den Soulqueens der 60er. Gleichzeitig spielt sie Schlagzeug mit der Variabilität einer ausgewiesenen Jazzmusikerin. Mit „Tough As Love“ hat die Kanadierin jetzt ihr Labeldebüt bei Alligator Records veröffentlicht und präsentiert sich darauf außerdem als bemerkenswerte Songwriterin. Die Musik reicht vom wilden, beinahe klassischen Rock&Roll mit gehöriger Punkenergie über rauhen Bluesrock bis hin zu jazzigen Momenten. Doch in jedem Moment, ob nun in eigenen Stücken oder Covern etwa von Little Willie John hören wir eine Sängerin, die deutlich aus der heutigen Bluesszene herausragt. Denn sie lässt sich eben nicht von den Genregrenzen einengen, sondern nimmt diese als Wegweiser, um neue klangliche und rhythmische Welten zu erkunden. Und so kann man die Begeisterung von Bruce Iglauer (Alligator Records) verstehen, mit der er die Unterschrift der Sängerin unter den Plattenvertrag bei ihm feierte: Hier ist wirklich ein junges Talent zu entdecken, das die Bluesszene auch in der Zukunft noch gehörig bereichern kann. Unbedingt empfehlenswert!

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