Kreative im Fokus: Das neue Leitungs-Duo der Putte

 

Elisabeth Würzl und Michael Schlecht im Interview:

„Ohne Kunst wäre mein Leben nur Stille“, sagt Michael nachdenklich. Schweigen. Ich lasse mir den Satz durch den Kopf gehen. Wie Recht er hat. Wie trist, wie leer, wie farblos, wie monoton, wie leblos ein Leben ohne Kunst doch wäre. Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr freut es mich, dass mit der Putte ein weiterer Raum für Kunst und Kreativität in unserer Stadt geschaffen wurde.

Die Putte ist kein institutioneller Ort. Das lässt Spielraum zum Experimentieren und Ausprobieren. Ein ganz besonderer Ort, an dem man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

Wir treffen uns an diesem Tag mit dem neuen Leitungs-Duo der Putte: Elisabeth und Michael.
Durch ihren beruflichen Weg kamen die zwei zur Kunst, jedoch haben sie auch schon davor einen großen Bezug zur Kunst entwickelt. "Die Kunst, sie ist einfach schon immer da gewesen."
Bereits 2019 hat das Duo zusammen ein Projekt in Ulm, damals im Rahmen von „Stürmt die Burg“, gemacht. Die beiden arbeiten ganz nach dem Motto „better together“. Für sie ist der Austausch untereinander unglaublich wichtig und gewinnbringend, da man seine Ideen zu zweit direkt diskutieren kann und dadurch immer mehr neue Einfälle entstehen.

Elisabeth Würzl und Michael Schlecht vor der Putte
© Kulturabteilung Stadt Ulm

Wir haben direkt eine Frage an die Kunst-Kenner: Was ist eigentlich „gute“ Kunst? Unsere Frage bringt die beiden zum Schmunzeln. „Alles, was keine schlechte Kunst ist“.  "Kunst ist immer etwas sehr Persönliches und Privates", meint Michael. "Vielleicht auch etwas, was überrascht?", überlegt Elisabeth. Da kann ich nur zustimmen. Kunst ist oft etwas, was überrascht, beeindruckt, Interesse weckt und oftmals auch etwas, was man vielleicht nicht erwarten würde.

Flyer für die neue Ausstellung Para-Reality vor der Putte
© Kulturabteilung Stadt Ulm

Die Putte trägt ebenfalls dazu bei, die leblose Stille, die ohne Kunst entstehen würde, zu besiegen und wir freuen uns, dass es am 8. Juli 2022 dann endlich so weit ist: Die Putte öffnet ihre Türen und präsentiert die neue Ausstellung „Para-Reality“. Sie ist ein Teil der Reihe „Unboxing realities“, dem aktuellen Jahresprogramm. Hierbei geht es um spekulative Realitäten und darum, Fantasie und die Ideen der Besucherinnen und Besucher anzuregen und in Aktion zu sehen. Da lohnt es sich auf jeden Fall vorbeizuschauen und sich in eine andere Welt, eine andere Realität, entführen zu lassen.

In unserem Interview Video erfahrt ihr noch mehr über Elisabeth und Michael, unter anderem wie genau die beiden zur Kunst gekommen sind und woher der Name „Putte“ eigentlich kommt. Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Anschauen.

Mehr Infos zur Putte allgemein und zu den aktuellen Projekten findet ihr hier.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden